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02.12.2011, 20:30 Uhr
Die Wahrnehmung der Politik und das Internet

Nach Auffassung des parlamentarischen Geschäftsführers der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Peter Altmeier, bietet das Internet Chancen einer neuen Qualität der politischen Kommunikation. Als eine Schwierigkeit erweist sich das „kurz fassen“ bei den zu vermittelnden Sachverhalten.


„Kurz fassen“ bedeutet: maximal 140 Zeichen pro Antwort. 140 Zeichen sind ganz schön kurz. Zu kurz für politische Botschaften. Viel mehr als 140 Zeichen hat man im Fernsehen in der Regel auch nicht. "Kurz und prägnant" ist eine Tugend, die man lernen kann, meint Peter Altmeier.

Das Internet gehört längst zu unserem Alltag. Es verändert immer schneller die Wahrnehmung von Politik? Das Internet verändert somit auch die Demokratie. Die Bürger sind nicht auf ihr Wahlrecht beschränkt, sie können sich  permanent informieren und Politik mit gestalten. 

Was speziell Social Media- Tools wie Twitter, Facebook usw. können, kann die

"klassische" Kommunikation über Zeitung, Fernsehen, Hörfunk nicht. Diese Media – Tools sind "Zweibahnstraßen", die Diskussion ermöglichen. Man erreicht genau die, die sich für ein Thema oder eine Person interessieren. Immer online zu sein, beschleunigt Informationen und Reaktionszeiten.

Was heißt das für die Qualität von politischen Entscheidungen?

An die Politikbegründung werden höhere Ansprüche gestellt. Die Antworten auf Fragen müssen kurz und bündig, einsichtig und leicht verstehbar, ihr  Informationsgehalt muss schnell und glaubwürdig ausfallen. Das ist gut für die Qualität und schafft Vertrauen in die Politik.


aktualisiert von Hans Bleckmann, 02.12.2011, 20:36 Uhr