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20.10.2016, 09:10 Uhr
Wohin führen die Alternantiven der AfD
Ein Faktenscheck des EAK klärt auf
Fest steht: Die vor wenigen Jahren neu gegründete Partei AFD hat sich im bundesdeutschen Parteienspektrum fest etabliert. Vor wenigen Monaten hat sie ein eigenes Grundsatzprogramm erarbeitet und der Öffentlichkeit vorgelegt.

Dies hat den Bundesvorstand des EAK in der CDU/CSU veranlasst, in einem Faktenscheck die
Programmgrundsätze der AfD jenen der Unionsparteien gegenüberzustellen. Darin werden die Trennlinien offen
benannt, worin sich die Positionen der Unionsparteien von jenen der AfD grundsätzlich unterscheiden.
Dieser Faktenscheck liegt als Broschüre in der CDU – Kreisgeschäftsstelle aus. Er kann dort angefordert oder im
Internet unter „WWW.eak-cducsu“ abgerufen werden.
Die Grundsätze der UNION sind fast siebzig Jahre nach ihrer Gründung
und aufgrund zeitlich bedingter Veränderungen unseres Landes bis in die Gegenwart fortgeschrieben. Sie sind für
die CDU unverändert die maßgebliche Richtschnur ihrer politischen Entscheidungen.
Bei der Suche nach den Gründen der Wählerabwanderungen bei den letzten Landtagswahlen von der CDU hin zur
AfD kommen zeitkritische Beobachter schnell zu einem Ergebnis. Sie sehen den Grund dieser Tendenz in einem bei
der CDU nicht mehr klar zu erkennendem Profil, das mehr und mehr verschwommen sei. Diese Feststellung belegt,
wo wir in der CDU mit der Vermittlung unserer Politikziele anzusetzen haben.
Die Grundsätze prägen klar und eindeutig das CDU – Profil als Maßstab für das politische Handeln der CDU.
Vorausgesetzt, Grundsatzprogramme werden gelesen und wahrgenommen.
Sie sind gerade in politisch aufgeheizten Zeiten die Grundlagen für die Entscheidungsprozesse. Wo aber werden
heutzutage noch Grundsatzbetrachtungen zur Diskussion gestellt? Finden solche Diskursangebote im öffentlich -
politischen Raum überhaupt noch Interesse und wo finden solche noch statt?
Bleiben klare Grundwerteorientierungen aus, so bleiben Perspektiven vieldeutig und unscharf. Daraus können
andere politische Gestaltungskräfte mit Parteineugründungen und dem Werben um Wählerstimmen hervorgegehen.
Sie beeinflussen folglich das Erscheinungsbild der Politik und fördern den Populismus
aktualisiert von Hans Bleckmann, 20.10.2016, 09:22 Uhr